Donnerstag, 22. September 2016

Fake-Anwalt verschickt gefälschte Abmahnungen in ganz Österreich



Seit gestern Nachmittag erreichen uns zahlreiche Anrufe und Emails von Hotels, die in den letzten Tagen ein vorgebliches Anwaltsschreiben, meistens per Fax, erhalten haben.


Ein gefälschtes Anwaltsschreiben
Täuschend echt: Ein gefälschtes Anwaltsschreiben macht derzeit die Runde und verunsichert zahlreiche Firmen


Diese werden von einer deutschen Anwaltskanzlei „Jörg Schmidt“ verschickt. In dem Fax werden die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie ein Betrag von 950 Euro gefordert und mit Klage gedroht.

Wir können Sie jedenfalls beruhigen, nach Einschätzung unserer Anwälte handelt es sich bei diesem Schreiben definitiv  um keine "echte" Abmahnung, sondern um einen frechen Betrugsversuch.

Der Standard hat die Vorgehensweise hier sehr schön zusammengefasst und stellt auch fest, dass es sich um einen "gut gemachten Fake" handelt. Laut Salzburger Nachrichten geht es mittlerweile sogar um "mehrere Hundert" betroffene Firmen.  

Wenn Sie von diesem versuchten Betrug betroffen sein sollten, und ein solches Schreiben erhalten haben, unterzeichnen Sie eine solche Unterlassungserklärung nicht und zahlen Sie eine derartige Forderung keinesfalls ein.

Sie können das Fax also ruhigen Gewissens ignorieren oder vernichten. Sollten Sie Fragen zum Thema „Gäste-Internet und Urheberrecht“ haben, geben Sie uns bitte einfach Bescheid. Mit unseren  Lösungen sind Sie jedenfalls immer auf der sicheren Seite.